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Die Evolution der Menschheit


Vor eingen Tagen habe ich mir eine Dokumentation über die EVOLUTION DER MENSCHEN auf..ich weiß nicht mehr, entweder Discovery oder auf National Geographic angeschaut. Diese Doku hat mich zum nachdenken gebracht, der Mensch hat sich in den Jahrtausenden sehr weit entwickelt…jedenfalls besagt es die Theorie. Mir stellt sich aber die Frage ob die Evolution auch ihren Stolz hat und gewisse Exemplare der Gattung „Homo sapiens“   einfach überspringt!?!? Eine andere Erkärung gibt es eigentich kaum, wieso sollte es sonst soviele Menschen geben die sich ihren Verstand locker mit einer Amöbe oder Nanoplankton teilen können.

 Wenn Charles Darwin heute noch leben würde, würde er seine Evolutionstheorie bestimmt nochmal komplett überdenken. Vielleicht besaß der primitive  „Neandertaler“  doch mehr Verstand als viele Menschen in unserer heutigen Zeit.  Wenn man sich im Alltag umschaut, was sieht man – „Pseudoindividualisten“, ", welche sich durch die typisch individuellen Marken und Weltanschauungen profilieren, vergessen dabei offenbar völlig, dass sie alle sich in ihrer mehr oder minder drastischen Andersartigkeit beinahe schon wieder gleichen. Egoisten sieht man auch jeden Tag aufs neue…jeder denkt nur noch an sich, was mit anderen ist interessiert ja nicht..scheiß auf die Gefühle von anderen, was zählt bin ich. Ich verstehe zwar nicht wie man mit so einer Einstellung leben kann, aber anscheinend kommt ein großer Teil unserer Bevölkerung damit gut klar.  Wir leben in einer Welt voller „ Nicht-Denker“, und genau das ist eines der gößten Probleme unseres Seins.

 Muss man sich denn für seine Gedankengänge entschuldigen?? Der Satz „Ich denke also bin ich“ von René Descartes'   verunsichert viele, weil die meisten Menschen ihren Verstand dauerhaft auf Urlaub schicken. Die Menschen verblöden und merken es nicht, wieso sonst sieht man jeden Tag Menschen deren Vokabular und Umgangsformen sich an einer Hand abzählen lassen. Wie kann es zum Beispeil sein das mir so ein gerenzdebiler auf dem Parkplatz fast in mein PARKENDES Auto knallt und mir dafür noch die Schuld geben will!?!?!? O.o   Ja ist klar ich bin ne Frau, und ein Mann kann ja nicht vor einer Frau zugeben das er zu blöd zum autofahren ist..das würde fast an Blasphemie grenzen.

 Was mich noch zum grübeln bringt ist, wieso gibt es heute keine „großen“ Menschen mehr – damit meine ich jetzt nicht Personen von enormer Körpergröße, sondern WIRKLICH „große“ Menschen…Denker und Lenker. Früher war die Welt voll mit besagten „großen“ Menschen wie z.B.  William Shakespeare, Mark Twain, Franz Kafka, Edgar Allan Poe, Friedrich Schiller, Lord Byron, Sigmund Freud…usw. Ich könnte einige mehr aufzählen, aber ich denke es ist offensichtlich was ich meine.

 Ich zähle zu den Menschen auf die der Begriff „ ich denke also bin ich“  zutrifft und ich bin stolz darauf. Stolz darauf dass ich nicht zu besagten Pseudoindividualisten und grenzdebilen gehöre. Die Natur hat mich mit einem einigermaßen annehmbaren IQ gesegnet und es wäre eine Schande wenn ich diesen nicht nutzen würde. Auch wenn mir von einer..ich sage mal Bekannten..ein gewisser Hang zum Narzissmus nachgesagt wird. Doch was bedeutet „Narzissmus“ -  Eitelkeit, man kann aber auch „außergewöhnlich“ dazu sagen. Doch wer weiß schon um die  Zweischneidigkeit des Begriffes!? Er entspringt unserer Gesellschaft voller „mit dem Strom schwimmer“, denen, bei dem Wort "gewöhnlich" bereits schlecht wird und ihm als Zeichen der Ablehnung den Rücken zukehren, um die Distanz zu wahren. Dass dem Wort "gewöhnlich" etwas negatives anhaftet, ist ein offenkundiges Zeichen der Zeit. Hinter dem Wort "außergewöhnlich" steckt noch wesentlich mehr als das; Außer-gewöhnlich. Nicht gewöhnlich. Wenn man so will, nicht normal. Doch was bedeutet "normal"? Normalität ist nicht zwangsläufig die Folge des Mangels an Individualität und Einzigartigkeit. Gleichermaßen mag es auch eine gewisse Stabilität ausdrücken, das Wissen um eine unangreifbar zugeteilte Position in einem Komplex, der sich "das Ganze" nennt. So sehr wir dies auch nach außen hin zu leugnen versuchen - es lässt sich nicht bestreiten, dass ein jeder Mensch nach Stabilität und Schutz strebt.

 Bevor ich beginne zu schwafeln komme ich besser zum Ende. Was ich eigentlich sagen wollte…wenn jeder Mensch sein handeln und  tun überdenkt, seinem gegenüber die Hand reicht und sich mehr für andere und deren Gefühle interessiert..nur dann kann unsere Gesellschaft besser werden und nur dann erfüllt die Evolution ihren wirklichen Sinn.

 Danke für die Aufmerksamkeit…

 

26.5.09 08:31
 


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