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Es war einmal...


…eine Prinzessin in einem gar nicht so weit entfernten Land. Sie war keine typische Prinzessin, sie war stark und meisterte alle Hürden in ihrem Leben. Bis sie eines Tages ihren Mut und ihren Glanz verlor. Bis sich der Prinz den ihr das Schicksal zum Gegenstück erkor gegen sie stellte.
Die Prinzessin war verzweifelt, sie versuchte ihm klar zu machen wie sehr sie ihn liebt und wie viel er ihr bedeutet, doch war er für all ihre Worte taub.
In ihr zerbrach der wichtigste Teil, ihr Herz. War sie doch bereit ihm alles zu geben, sie würde für ihn durchs Feuer gehen, gegen jeden Drachen kämpfen, sie wollte alles riskieren, denn ein Leben ohne ihn war für sie sinnlos.
Sie zog sich zurück, fühlte nichts mehr außer trauter, Dornen umgaben sie und stachen ihr mit jeder Bewegung tiefer ins Fleisch. Am Anfang fühlte sie den Schmerz, sie hätte am liebsten laut geschrieen so grausam war der Schmerz. Doch dann empfand sie ihn als bitter-süß, war er doch das einzigste was sie noch fühlen konnte.
Eines Tages merkte sie, dass sie sich nicht für immer alleine einsperren konnte. Also legte sie Tag für Tag ihre Fassade auf..wie ein Hofnarr, nach außen glücklich, aber fast niemand vermochte hinter die Fassade zu blicken.
Nur sehr wenige ahnten wie es in ihr aussah, welcher Sturm in ihr tobte und das sie dabei war sich von dem Sturm wegtragen zu lassen, sie hatte nicht mehr die Kraft dagegen anzukämpfen.
Wie sehr wünschte sie sich doch, das er sie endlich erhören würde, sie war bereit ihr ihn.
Doch er erhörte sie nicht, stattdessen stachen die Dornen immer tiefer in sie ein, sie ergriffen komplett Besitz von ihr und ließen sie ausbluten.
Nach einer sehr langen Zeit des Schmerzes wurde ihr klar dass sich nichts ändern wird. Sie hat alles versucht, alles gegeben und am Ende nichts gewonnen, außer der Erkenntnis dass sie dabei ist sich komplett selbst zu verlieren, sie musste erkennen das sie nur noch ein Schatten ihrer selbst ist.
Früher umgab sie ein Licht und Wärme jetzt nur noch Dunkelheit und Kälte.
Sie weiß dass sie lernen muss ohne ihre große Liebe zu leben…sie muss IHR LEBEN leben, die Welt hört nunmal nicht auf sich zu drehen. Im Leben gibt es nicht nur schwarz und weiß, es gibt auch viele Graustufen und diese Stufen muss man betreten.
Ein Teil von ihr hofft dennoch das der Prinz eines Tages erkennt was er ihr bedeutet..das er SIE SIEHT.
Aber sie hat gelernt mit der Situation zu leben. Die Dornen begleiten sie zwar immer noch, aber sie stecken nicht mehr ganz so tief im Fleisch, sie kann wieder atmen und der Schmerz lässt sich aushalten.


Und wenn sie nicht gestorben ist….dann kehrt auch irgendwann das Licht wieder zu ihr zurück, nur die Kälte wird sie auf ewig begleiten.

23.6.09 18:54


Wenn Hoffnungen enden...

und Träume zerplatzen wie Seifenblasen, was bleibt dann noch!? Was bleibt wenn Hoffnung in Resignation endet, wenn du den Kampf entgültig verloren hast und erkennen musst das du auf dem Schlachfeld zurück bleibst…alleine, blutend und verängstigt!? Es bleibt nichts, außer einem großen Loch wo sich früher ein Organ Namens Herz befand. Ich zitiere an dieser Stelle „William Harvey“ (ein englischer Arzt und Anatom und mit der Entdeckung des Blutkreislaufs im Abendland der Wegbereiter der modernen Physiologie),  er sagte „„Das Herz der Lebewesen ist der Grundstock ihres Lebens, der Fürst ihrer aller, der kleinen Welt Sonne, von der alles Leben abhängt…“.

Ich weiß das dieses Zitat eigentlich rein anatomisch gemeint ist, aber es ergibt auch Sinn wenn man es mit anderen Faktoren in Verbindung bringt…die Liebe zum Beispiel..kurz gesagt, eine der stärksten Emotionen überhaupt. Also was bleibt wenn der Mensch den du am meisten liebst den Grundstock deines Lebens nimmt, wenn du ihm die kleine Sonne von der dein Leben abhängt, in seine Hände legst und er sie einfach zerstört…obwohl er anscheinend nicht mal merkt was er tut, weil es für ihn selbstverständlich ist keine großen Emotionen zuzulassen.

Es bleibt nichts übrig was weiterhin in der Brust schlagen könnte, du findest dich selbst wieder auf dem eiskalten Boden der Tatsachen… voll mit brutaler Ernüchterung. Hättet du die Anzeichen nicht erkennen müssen, man sollte doch meinen dass du nach vielen Enttäuschungen irgendwie auf diesen tiefen fall vorbereitet bist. Aber die Kälte trifft dich wie ein Faustschlag mitten ins Gesicht, weil du naiv geug bist zu denken das es diesmal anders wird…weil du noch nie einen Menschen so geliebt hast, weil du weißt das nach ihm kein anderer mehr kommen wird…keiner für den du die gleichen Gefühle entwickeln kannst…weil du im Leben nur einmal richtig lieben kannst.

Also, was bleibt wenn Hoffnungen enden…..es bleibt NICHTS und dieses NICHTS wird auf ewig dein Begleiter sein…

25.5.09 18:02


Die Evolution der Menschheit


Vor eingen Tagen habe ich mir eine Dokumentation über die EVOLUTION DER MENSCHEN auf..ich weiß nicht mehr, entweder Discovery oder auf National Geographic angeschaut. Diese Doku hat mich zum nachdenken gebracht, der Mensch hat sich in den Jahrtausenden sehr weit entwickelt…jedenfalls besagt es die Theorie. Mir stellt sich aber die Frage ob die Evolution auch ihren Stolz hat und gewisse Exemplare der Gattung „Homo sapiens“   einfach überspringt!?!? Eine andere Erkärung gibt es eigentich kaum, wieso sollte es sonst soviele Menschen geben die sich ihren Verstand locker mit einer Amöbe oder Nanoplankton teilen können.

 Wenn Charles Darwin heute noch leben würde, würde er seine Evolutionstheorie bestimmt nochmal komplett überdenken. Vielleicht besaß der primitive  „Neandertaler“  doch mehr Verstand als viele Menschen in unserer heutigen Zeit.  Wenn man sich im Alltag umschaut, was sieht man – „Pseudoindividualisten“, ", welche sich durch die typisch individuellen Marken und Weltanschauungen profilieren, vergessen dabei offenbar völlig, dass sie alle sich in ihrer mehr oder minder drastischen Andersartigkeit beinahe schon wieder gleichen. Egoisten sieht man auch jeden Tag aufs neue…jeder denkt nur noch an sich, was mit anderen ist interessiert ja nicht..scheiß auf die Gefühle von anderen, was zählt bin ich. Ich verstehe zwar nicht wie man mit so einer Einstellung leben kann, aber anscheinend kommt ein großer Teil unserer Bevölkerung damit gut klar.  Wir leben in einer Welt voller „ Nicht-Denker“, und genau das ist eines der gößten Probleme unseres Seins.

 Muss man sich denn für seine Gedankengänge entschuldigen?? Der Satz „Ich denke also bin ich“ von René Descartes'   verunsichert viele, weil die meisten Menschen ihren Verstand dauerhaft auf Urlaub schicken. Die Menschen verblöden und merken es nicht, wieso sonst sieht man jeden Tag Menschen deren Vokabular und Umgangsformen sich an einer Hand abzählen lassen. Wie kann es zum Beispeil sein das mir so ein gerenzdebiler auf dem Parkplatz fast in mein PARKENDES Auto knallt und mir dafür noch die Schuld geben will!?!?!? O.o   Ja ist klar ich bin ne Frau, und ein Mann kann ja nicht vor einer Frau zugeben das er zu blöd zum autofahren ist..das würde fast an Blasphemie grenzen.

 Was mich noch zum grübeln bringt ist, wieso gibt es heute keine „großen“ Menschen mehr – damit meine ich jetzt nicht Personen von enormer Körpergröße, sondern WIRKLICH „große“ Menschen…Denker und Lenker. Früher war die Welt voll mit besagten „großen“ Menschen wie z.B.  William Shakespeare, Mark Twain, Franz Kafka, Edgar Allan Poe, Friedrich Schiller, Lord Byron, Sigmund Freud…usw. Ich könnte einige mehr aufzählen, aber ich denke es ist offensichtlich was ich meine.

 Ich zähle zu den Menschen auf die der Begriff „ ich denke also bin ich“  zutrifft und ich bin stolz darauf. Stolz darauf dass ich nicht zu besagten Pseudoindividualisten und grenzdebilen gehöre. Die Natur hat mich mit einem einigermaßen annehmbaren IQ gesegnet und es wäre eine Schande wenn ich diesen nicht nutzen würde. Auch wenn mir von einer..ich sage mal Bekannten..ein gewisser Hang zum Narzissmus nachgesagt wird. Doch was bedeutet „Narzissmus“ -  Eitelkeit, man kann aber auch „außergewöhnlich“ dazu sagen. Doch wer weiß schon um die  Zweischneidigkeit des Begriffes!? Er entspringt unserer Gesellschaft voller „mit dem Strom schwimmer“, denen, bei dem Wort "gewöhnlich" bereits schlecht wird und ihm als Zeichen der Ablehnung den Rücken zukehren, um die Distanz zu wahren. Dass dem Wort "gewöhnlich" etwas negatives anhaftet, ist ein offenkundiges Zeichen der Zeit. Hinter dem Wort "außergewöhnlich" steckt noch wesentlich mehr als das; Außer-gewöhnlich. Nicht gewöhnlich. Wenn man so will, nicht normal. Doch was bedeutet "normal"? Normalität ist nicht zwangsläufig die Folge des Mangels an Individualität und Einzigartigkeit. Gleichermaßen mag es auch eine gewisse Stabilität ausdrücken, das Wissen um eine unangreifbar zugeteilte Position in einem Komplex, der sich "das Ganze" nennt. So sehr wir dies auch nach außen hin zu leugnen versuchen - es lässt sich nicht bestreiten, dass ein jeder Mensch nach Stabilität und Schutz strebt.

 Bevor ich beginne zu schwafeln komme ich besser zum Ende. Was ich eigentlich sagen wollte…wenn jeder Mensch sein handeln und  tun überdenkt, seinem gegenüber die Hand reicht und sich mehr für andere und deren Gefühle interessiert..nur dann kann unsere Gesellschaft besser werden und nur dann erfüllt die Evolution ihren wirklichen Sinn.

 Danke für die Aufmerksamkeit…

 

26.5.09 08:31





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